Die Wallfahrtskirche Sankt Rasso liegt zusammen mit dem kleinen Kloster bei Grafrath
und wurde von Graf Rasso 950 gegründet. 954 verstarb Rasso, der seine letzten Jahre als Laienbruder
unter den Benediktinern verbrachte und wurde in seiner Kirche beigesetzt.
(Heute zu sehen im Hochaltar mit dem Schrein des HL. Rasso.)
Seit 1836 wird das Kloster und die Kirche von Franziskanermönchen betreut.
Der von Rokoko und Barock geprägte Innenraum wurde 1752 von Meistern der Wesobrunner Schule gestaltet.
Die Deckenfresken, das Werk des J. G. Bergmüller, zeigen u.a. den
hl. Rasso als Bezwinger der Ungarn und den Heiligen in seiner Verherrlichung.